Dolche wurden bei den Landsknechten als Nebenwaffe zur Selbstverteidung eingesetzt. Es gab zahlreiche verschiedene Varianten. Die meisten hatten eine schmale, zweischneidige Klinge, womit sie sich perfekt dazu eigneten in die freien Stellen zwischen den Rüstungsteilen des Gegners einzudringen. Es gab auch Dolche mit drei- bzw. viereckiegen Klingenprofil. Man spricht dann vom sogenannten "Panzerstecher".

 

Nieren- bzw. Hodendolch

Benannt nach seiner provokanten Grifform.

 

 

Schweizerdolch

Eine typische Waffe der Eidgenossen. Von einem Landskecht getragen kann es sich allenfalls um ein Beutestück handeln, mit dem geprahlt wird, um die schweizer Erz-Rivalen zu verhöhnen.

 

 

Scheibendolch

Diese Dolchform war schon im Spätmittelalter sehr beliebt, vor allem in adeligen Kreisen. Der Name stammt von den tellerförmigen Endstücken des Griffes, die rund oder auch mehr-eckig sein konnten.