Barett

Die typische Kopfbedeckung des Landsknechts war das Barett. Es gab verschiedene Größen undVarianten, die in der Regel mit zahlreichen Straußen- oder Pfauenfedern verziert waren.

 

 

 

Wams

Als "Wams" bezeichnet man eine Art kurze Jacke, die im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit gebräuchlich war. Während die Taille sehr eng und körperbetont geschnitten war, waren die Ärmel sehr weit und ausladend. Eine Besonderheit bei den Landsknechten war das "Schlitzen" der Kleidung. Man sprach dann vom sogenannten "zerhauenen Zeugs". In bürgerlichen Kreisen galt die Landsknechtsmode als verrucht, auf junge Adelige übte sie jedoch einen gewissen Reiz aus, was zu Nachahmungseffekten führte.

 

 

Landsknechthose

Auch die Hose der Landsknechte wurde mit zahlreichen Schlitzen versehen. Ein markantes Merkmal war ferner der sogenannte "Prallbeutel", bei dem es sich um eine überrtriebene Hervorhebung des Genitalbereiches handelte.

 

 

Faltenrock

Der Faltenrock war ein Kleidungsstück der adeligen Oberschicht, wurde also überwiegend von höheren Dienstgraden getragen. Es gab sowohl geschlitzte Versionen, als auch unversehrte Exemplare, die über dem Wams getragen wurden. Im Gefecht wurden darüber oder darunter auch Rüstungsteile angelegt.

 

    

Kuhmaulschuhe

Obwohl diese Schuhform für zu Fuss kämpfende Berufssoldaten sicherlich nicht besonders praktisch war, kann man anhand der zahlreichen historischen Abbildungen sehen, daß sie in den Landsknechtseinheiten fast ausnahmslos getragen wurde, was vermutlich mit dem gesteigerten Modebewußsein der Landsknechte zu erklären ist.